Die Geschichte Riggisbergs ist auf der Homepage der Gemeinde Riggisberg bestens beschrieben. Sie finden sie hier.

Der aktuelle Vorstand des Verkehrsvereins :

Präsident Werner Friederich Ahornweg 12, 3132 Riggisberg 031 809 15 64  Email
Vize-Präsidentinnen Susanne Kunz Fischermatt 8, 3127 Mühlethurnen 031 809 23 51  
Madeleine Schmutz Burgisteinstr. 6, 3132 Riggisberg 031 809 07 11  
Beisitzer Daniel Berger Zelgweg 15, 3132 Riggisberg 031 809 03 74  
  Andreas Kurmann Grabenstr. 4, 3132 Riggisberg 079 261 90 68  
Gottfried Nussbaum Sandgrubenweg 5, 3132 Riggisberg 031 809 03 07  
Sekretärin Madeleine Schmutz Lindengässli 1, 3132 Riggisberg 031 809 07 11  
Brätliplatz, Bänkli, Wanderwege Anton Däppen Längenbergstrasse 22, 3132 Riggisberg 031 809 29 78  
Kassierin Susanne Kunz-Stettler Fischermatt 8, 3127 Mühlethurnen 031 809 23 51  Email


Geschichte des Verkehrsvereins Riggisberg und Umgebung
Der 1938 gegründete Verein kommt 2003 ins Pensionsalter, ist aber rüstig wie eh und je und möchte noch viele Jahre aktiv sein.

Von 1941 stammen die ersten Statuten. Damals umfasst der Verein 54 Mitglieder.
Die Leute wohnen in Burgistein, Riggisberg, Rüeggisberg und Rüti. Schon früh beginnt der Verkehrsverein mit dem Aufstellen von Ruhebänken für Wanderer an aussichtreichen Punkten.

Bereits 1952 wird auch über die Errichtung eines Bades im Dorf diskutiert. Wegen fehlender Finanzen muss aber das Projekt fallen gelassen werden. Der VVR setzt sich für den Strassenbau Riggisberg-Rümligen und Riggisberg-Kirchenthurnen ein.

Bereits damals werden Eingaben an die PTT gemacht für eine zeitliche Verbesserung der Postautokurse. Der VVR macht Werbung für unser schönes Erholungsgebiet in Deutschland und den Kantonen Neuenburg und Waadt. 1955/58/61 ergehen Anfragen an den TCS wegen eines Campingplatzes in Riggisberg. Das Unterfangen scheitert aber am Veto des Landbesitzers (hinter dem Restaurant Sonne). Ab 1956 organisiert der VVR Spitalkonzerte. Es werden Rettungsschlitten im Gurnigel organisiert und Abfallkübel im Dorf aufgestellt. In den Jahren 57 und 64 finden Aktionen statt: Riggisberg in Blumen. Ab 1957 wird auch Einspruch gemacht gegen den Panzerplatz im Gurnigel (Erholungsgebiet). Anlässlich der 1. Augustfeier 1959 wird das Spiel „Alle für einen“ aufgeführt. Es werden Ferienwohnungen vermittelt. Der VVR ist zusammen mit den Berner Wanderwegen für Wegweiser besorgt. Es wird auch ein Verkehrsverein Gürbetal gegründet. Der VVR hat aber nicht die gleichen Interessen und fusioniert deshalb nicht.

1960 werden 20000 Postkarten mit Werbebild gedruckt. Auf dem Dorfplatz wird eine grosse Orientierungstafel errichtet. Im Jahr 1961 kündigt Rüeggisberg die Mitgliedschaft. Es stehen aber noch heute Bänkli des VVR auf Rüeggisberger Boden. Von 1975-79 erfolgt die Planung eines Prospektes über Riggisberg und Umgebung. Er wird schliesslich in einer Auflage von 20000 Stück gedruckt. 1976 wird die Erstellung eines Naturlehrpfades diskutiert, das Gelände wird rekognosziert. Fehlende Pflanzenvielfalt, Abgelegenheit des Gebietes verhindern aber eine Verwirklichung. Es werden Kammermusikabende organisiert.

1980 zeigt eine Studie, dass Riggisberg wohl als Naherholungsgebiet, nicht aber als Ferienziel gefragt ist. Massnahmen wären deshalb vor allem Parkplätze, Fahrverbote, Wanderwege und Orientierungstafeln.

Etwas Besonderes passiert 1981: Auf Antrag des VVR schafft die Gemeinde 51 Fahnen für die Dorfbeflaggung bei festlichen Anlässen an (17 mit Riggisberger Wappen, 17 Berner- und 17 Schweizerfahnen). Bei einer gleichzeitig gestarteten Aktion kaufen rund 50 Riggisberger eine Fahne.

1984 wird die grosse Orientierungstafel mit Wanderwegnetz ersetzt. Es kommt auch eine Ansichtkarte von Riggisberg in den Verkauf (Auflage 5000 Stück). 1985 organisiert der VVR erstmals eine Herbstwanderung der Gemeindegrenze entlang. Der VVR beteiligt sich auch an der Gewerbeausstellung mit einem eigenen Stand. Das Büchlein „Bombenabwurf auf Riggisberg im Jahr 1943“ wird in 5000 Exemplaren nachgedruckt. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgt die Einweihung eines Brätliplatzes in der Ey (er wird in Fronarbeit durch Vorstandsmitglieder errichtet). Die vielen Ruhebänkli in der näheren und weiteren Umgebung werden neu gestrichen. Der VVR organisiert die 1. Augustfeier. Auf Antrag des VVR werden 1988 20 Festtische und dazugehörige Bänke angeschafft.

Ein Jahr später wird im Dorf die/der freundlichste Riggisberger Angestellte gesucht und gefunden. Es gewinnt Frl. Elisabeth Jenni von der Metzgerei Schwander. Der Vorstand des VVR unternimmt einen Versuch zur Marktbelebung im Dorf. Er lässt auch einen eigenen Pin herstellen (mit Nünenen und Gantrisch).

Es werden immer wieder Ferienwohnungen und Zimmer gesucht. 1991 folgt die Eröffnung des neuen Brätliplatzes im Eywäldli mit Grossgrill und Hütte und mit neuen Tischen und Bänken. Die offizielle Einweihung ist im Jahr 1992. 1993 beteiligt sich der VVR auch am neu stattfindenden Adventsmärit. Ab 1994 organisiert er Konzerte mit einem tschechischen Kinder- und einem russischen Kosakenchor. 1995 ist der VVR für ein neues Festzelt für die Gemeinde besorgt, das in Zukunft nicht nur für den 1. August, sondern auch für viele andere Anlässe gute Dienste leistet. Die Ortseingänge werden auf Antrag des VVR mit Blumen geschmückt, ebenso das Feuerwehrmagazin. Es wird auch ein Chlouseabend für Kinder im Eywäldli durchgeführt. 1997 erfolgt eine weitere Fahnenaktion. Eine grosse Fotoausstellung in der alten Turnhalle findet 1998 grosse Beachtung (500 alte Fotos zu Riggisberg werden gezeigt).

Heute hat der VVR fast 200 Mitglieder und unterhält über 50 Ruhebänkli (über 20 in Riggisberg, fast so viel in der Gemeinde Rüti, dazu Bänke in Burgistein, Rüeggisberg und sogar im Gurnigel). Er gibt Fremden Auskunft, vermittelt Ferienwohnungen, kontrolliert die Wegmarkierungen in der Region, gibt Werbeprospekte ab und verkauft Ansichtskarten. Wir preisen gerne unsere schöne Gegend an, laden Fremde zum Wandern ein.

Der VVR lebt und schaut frohgemut und voller Tatendrang in die Zukunft. Für Vorschläge zu neuen Aktivitäten und Projekten laden wir alle Besucher unserer Homepage ein.

Auf Wiedersehen in Riggisberg!